Evangelistisch

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!" Johannes 8,32

Neue Herzen - Vom Evangelium und der Rettung des Menschen in Jesus Christus

1921. Der Kaiser ist fort, die Straßen sind voll von Programmen und Versprechen. Und ein früherer Anarchist stellt die Frage, die keine Regierung beantworten kann: Wenn die Ordnungen wechseln und die Menschen bleiben — was hat sich dann geändert?

Fritz Binde war Agitator, bevor er Prediger wurde. Die Umsturzhoffnung seiner Generation hat er nicht studiert, er hat sie geteilt — und verloren. Was er über die Grenzen der Revolution schreibt, schreibt er von der anderen Seite her. Das gibt seinen Sätzen eine Härte, die kein Kanzelton erzeugt.

Sein Befund fällt nüchtern aus: Demokratie, Sozialismus und Fortschrittsglaube scheitern nicht an schlechter Umsetzung. Sie scheitern am Material, mit dem sie arbeiten. Solange der Mensch derselbe bleibt, ändert keine neue Ordnung etwas an seinem Zustand.

Von dort führt Binde den Leser weiter, und der Weg wird mit jedem Kapitel enger. Er unterscheidet Religion vom Evangelium — „ich muss" von „er hat schon getan". Er benennt die eine Sünde, aus der alle anderen hervorgehen. Und er kommt auf die Gewohnheitschristen zu sprechen: den Namen haben, dass man lebt, und tot sein. Dieses Kapitel ist das härteste im Buch, und es gilt nicht den Ungläubigen.

Aus dem Inhalt

  • Die größte Revolution — warum politischer Umsturz an der menschlichen Natur endet
  • Verblendete Sinne — die Ursache des Unglaubens, die kaum jemand benennt
  • Drei Jesusworte — der Ruf an alle Mühseligen und Beladenen
  • Die unbekannte Sünde — die eine, aus der alle anderen kommen
  • Was ist wahre Umkehr zu Gott? — Buße als Gradmesser, nicht als Stimmung
  • Vor dem Kreuz — der Punkt, an dem eigene Kraft aufhört
  • Scheinleben — den Namen haben, dass man lebt
  • Ich will! — das Buch endet nicht mit einer Lehre, sondern mit einer Entscheidung


Zur Ausgabe

Die edition predigt.archiv legt Bindes Wortlaut von 1921 unverändert vor. Historische Anspielungen — Wilsons Vierzehn Punkte, der junge Völkerbund, die Sprache der Nachkriegsjahre — sind in Fußnoten erklärt. Die Bibelzitate stehen in der Fassung, in der Binde sie gebraucht hat. Gesetzt in Cinzel und EB Garamond: ein Satzbild, das dem Ernst des Textes standhält.

Binde erwartet vom Leser am Ende keine Kraft. Nur eine Antwort auf eine einzige Frage: Willst du?

Für wen ist das Buch geeignet?

Für Menschen, die von Programmen und Versprechen genug haben. Für Suchende, denen Moral und guter Vorsatz nicht mehr tragen. Und vor allem für Christen, die merken, dass ihr Glaube zur Gewohnheit geworden ist und Zurüstung brauchen für die Zeit, in die wir hineingehen.

Inhaltsübersicht
  • Die größte Revolution 
  • Verblendete Sinne 
  • Drei Jesusworte 
  • Eine heilige Unwissenheit 
  • Die unbekannte Sünde 
  • Was ist wahre Umkehr zu Gott? 
  • Wie wird man ein Kind Gottes? 
  • Was bringt die Zukunft? 
  • Vor dem Kreuz 
  • Scheinleben 
  • Gesichertes Leben 
  • Ich will! 
     

Reingelesen: "Scheinleben"

Auszug aus dem Kapitel "Scheinleben"

Scheinleben, nur den Namen haben, dass man lebe, in Wirklichkeit aber ist man tot, welch ein Betrug! 

Wie fürchten doch die Menschen den Scheintod, warum fürchten sie denn nicht vielmehr das Scheinleben? Denn der Scheintod ist eine seltene Ausnahme, aber das Scheinleben ist die allgemeine Regel. Der Scheintod kann nur wenige Stunden währen und endet mit dem wirklichen Tod des Leibes, aber das Scheinleben währt meistens ein ganzes Menschenleben lang und endet dann mit dem geistlichen Tod der Seele. Denn der Scheintod betrifft nur den Tod des Leibes, aber das Scheinleben betrifft den Tod der Seele. Die Furcht vor dem Scheintod ist die Furcht vor dem Erwachen in Sarg und Grab, aber die Furcht vor dem Scheinleben sollte die Furcht vor dem Erwachen aus dem Totsein in Sünden und Übertretungen vor dem heiligen Gott sein, die Furcht vor einem leeren, verfehlten, vergeblichen Leben und die Furcht vor dem Gericht Gottes über solch ein verlorenes Leben. 

Um den Folgen des Scheintodes zu entgehen, lassen viele ihren Leib verbrennen; aber was kannst du tun, um den Folgen des Scheinlebens zu entgehen, wenn deine Seele in dem Feuer brennen muss, das nie verlischt? Ach, wie viel größer sollte der Schrecken der Menschen vor dem Scheinleben als vor dem Scheintod sein! Aber vor dem Scheinleben graut den allermeisten nicht im Geringsten, eben weil sie in diesem Scheinleben so tot sind, dass sie den Mangel an wahrem Leben gar nicht wahrzunehmen vermögen. Sie meinen, Leben zu haben, und wissen nicht, dass ihr Leben Tod ist.

Wenn die Menschen ihren eigenen Gedanken nachhängen, die Glieder ihres Leibes nach ihrem Willen gebrauchen, ihren Trieben, Lüsten und Begierden frönen und einer auskömmlichen Hantierung nachgehen können, so nennen sie das ihr Leben. Es ist ihr aus der Selbstsucht geborenes, vom Eigenwillen beherrschtes, durch die Sünde entwertetes, für Gott unbrauchbares Ich-Leben. Wie reich und anmaßend sich solches geschäftige Ich-Leben auch gebärden mag, es ist und bleibt eitles, nichtiges Scheinleben. 

Ja, leeres Scheinleben ist jedes Menschenleben, das nicht die Wirklichkeit und den Willen des lebendigen Gottes, sondern nur den Eigendünkel des menschlichen Ich-Geistes zum Inhalt hat. 

Es ist nicht das Leben, wie es sein soll. Es ist nicht das Leben in Übereinstimmung mit seinem Urheber. Es ist nicht das Leben, in dem Gott lebt!

Graut dir vor solchem eitlen, fruchtlosen Scheinleben und willst du wirkliches Leben, das allein diesen Namen verdient, erkennen und empfangen, 

so erkenne und empfange das Leben Jesu Christi. 

Mit der Erkenntnis seines Lebens beginnt die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis. Da wird Schein von Wirklichkeit, Lüge von Wahrheit, Sündiges vom Heiligen, Menschliches vom Göttlichen geschieden. In Jesu Christi Leben blendet kein eitler hohler Schein, täuscht und betrügt kein selbstgefälliger Ich-Geist; denn in seinem Leben waltet nicht eine Spur von Selbstsucht. In Jesu Christi Leben herrscht und handelt allein Gott. Darum ist Jesu Christi Leben das allein unentwertete, vollgültige, wahrhaftige Leben, das Leben, das allein vor Gott taugte, und das allein uns helfen und retten kann, wenn wir aus unserem gottlosen und darum wertlosen Scheinleben herauskommen wollen. Denn Jesu Christi wahrhaftiges, vollgültiges Leben taugte allein, um als ausreichendes Lösegeld zur Bezahlung unserer Sündenschuld hingegeben zu werden, damit der Frevel unseres gottlosen Scheinlebens getilgt und wir mit Gott versöhnt zum wahren Leben aus und mit Gott zurückgebracht werden könnten. Zum Kreuz auf Golgatha müssen wir uns wenden, wenn wir vom Scheinleben genesen wollen. Dort am Kreuz ist unser Scheinleben entlarvt, gerichtet und geheilt worden. Dort fließt uns Gottes Leben und Liebe im für uns alle dahingegebenen Gottessohn zu. Dort kannst du dein leeres Scheinleben mit dem Reichtum der Gnade Gottes in Christus Jesus füllen und in wirkliches göttliches Leben verwandeln lassen.

Erschienen: 2025
Autor: Fritz Binde
261 Seiten
Taschenbuch
ISBN: 978-3910764-36-1

Bestell-Link amazon.de:
Hier klicken

Bestell-Link Leseplatz.de:
Hier klicken

Bestell-Link cbuch.de:
Hier klicken

Bestell-Link Artos-Verlag.de:
Hier klicken

Bestell-Link E-Book:
Hier klicken

Erschienen: 2024
Herausgeber: Marcel Hollmann
156 Seiten
Taschenbuch und Hardcover
ISBN: 978-3910764-20-0

Bestell-Link amazon.de:
Hier klicken

Bestell-Link Leseplatz.de:
Hier klicken

Bestell-Link Samenkorn.shop:
Hier klicken

Bestell-Link E-Book:
Hier klicken

Das kleine Reisehandbuch vom Tod zum Leben

Für die eine Reise, die jeder antritt, packt kaum jemand einen Koffer.

Ein Graf lag im Sterben. Sein Hofnarr, dem er Jahre zuvor einen Narrenstab in die Hand gedrückt hatte, besuchte ihn und fragte, wohin die Reise gehe. „Weit fort." Wann er wiederkomme? „Niemals." Und welche Vorbereitungen er getroffen habe? „Gar keine."

Da reichte der Narr ihm den Stab zurück: „Eine so große Torheit habe ich nie begangen."

Ein Handbuch, kein Traktat

Rund 130 Kapitel auf 156 Seiten, die meisten ein bis drei Seiten lang. Jedes steht für sich, man kann überall anfangen. Das Buch erklärt keine Systeme, es erzählt: von einem Lotsen, der nicht alle Klippen kennt, sondern nur das sichere Fahrwasser. Von einem Schwimmer, der den Niagara für berechenbar hielt. Von einem Schuhflicker, der bei der Arbeit singt und sich für den Sohn eines Königs hält.

Das Buch gibt sich selbst eine Leseanweisung: zwei bis drei Seiten am Tag. Wer es so liest, hat rund zwei Monate damit zu tun.

Eine einzige Botschaft, in vielen Bildern

Der Preis ist bezahlt, und zwar nicht von uns. Um diesen Gedanken kreist das ganze Buch – gegen die Vorstellung, man könne sich den Himmel durch Anständigsein verdienen, gegen die Annahme, Kirchenmitgliedschaft oder Taufe regelten die Sache von selbst, gegen die Hoffnung, Gott werde am Ende schon ein Auge zudrücken. Was bleibt, ist die stellvertretende Erlösung durch Jesus Christus: umsonst, aber nicht umsonst. Wie jede Fahrkarte muss auch diese persönlich angenommen werden.

Die Bibelstellen folgen der Schlachter-Übersetzung 2000. Theologisches Vorwissen braucht niemand.

Zum Selbstlesen und zum Weitergeben

Für Menschen, die sich fragen, was nach dem Tod kommt, und die fertige Antworten misstrauisch macht. Für Zweifelnde – Kapitel wie „Bist Du ein Zweifler?" oder „Sehr unklar" gehen die Einwände durch, statt sie zu übergehen. Für Trauernde, denen Ratgeber nicht weiterhelfen. Und für alle, die ein Buch suchen, das sie einem Nachbarn oder Kollegen in die Hand drücken können, ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.

Zur Ausgabe

Eine überarbeitete Neuauflage des „Reisehandbuchs vom Tod zum Leben" von Mrs. Stephen Menzies (1845–1917). Sprachlich behutsam überarbeitet, im Ton unverändert – direkt, warm, ohne erhobenen Zeigefinger.

Für wen ist das Buch geeignet?
  • Evangelisation
  • Büchertische
  • Zur eigenen Erbauung, wenn man sich die Größe des persönlichen Erlösungswerkes Christi erneut vor Augen führen will
  • Geschenk für Ungläubige, die sich aber für den Glauben interessieren
  • Geschenk für versandete oder lau gewordene Christen
Inhaltsübersicht
  • Kurzgeschichten
  • Bibelverse
  • Gedichte
  • Lieder

Reingelesen: "Kompromiss und Lauheit"

Zu billig

 

Ein Prediger war während der Mittagspause in ein Bergwerk eingefahren, um den Grubenarbeitern von der Gnade und Wahrheit zu sagen, die durch Jesus Christus kommt. Er erzählte ihnen die einfache Geschichte von Gottes Liebe zu verlorenen Sündern, sprach von dem verdorbenen Zustand der Menschen und Gottes Heilmittel dagegen und bot ihnen eine volle und freie Erlösung an. Dann kam der Augenblick, wo die Leute ihre Arbeit wieder aufnehmen mussten, und der Prediger kehrte zurück zum Schacht, um hinaufzufahren. Da traf er den Steiger und fragte ihn: „Was denken Sie über Gottes Weg zum Heil?“ Der Mann antwortete: „Er ist zu einfach, ich kann nicht an eine solche Religion glauben.“

Ohne gleich auf seine Bemerkung zu antworten, fragte der Prediger: „Wie kommen Sie aus diesem Bergwerk heraus?“ - „Ich steige einfach in den Korb“, war die Antwort. — „Und dauert es lange, bis man nach oben kommt?“ „Nein, nur ein paar Sekunden.“ Das ist entschieden sehr leicht und einfach. Aber müssen Sie denn nicht etwas dazu tun, um in die Höhe zu kommen?“, fragte der Prediger. „Natürlich nicht“, antwortete der Bergmann. „Wie ich schon sagte, muss man nur in den Korb steigen.“ „Aber wie steht’s mit den Leuten, die den Schacht gruben und diese ganze Einrichtung herstellten? Hatten sie viel Arbeit, Sorge, Überlegung und Ausgaben dabei?“ „Ja, sicher. Es war eine mühsame und kostspielige Arbeit. Der Schacht ist 1.800 Fuß [Anm.: ca. 550 Meter] tief und kostete den Besitzer viel Geld. Aber es ist unser einziger Weg heraus und ohne ihn könnten wir niemals an die Oberfläche gelangen.“ „Ganz recht! Und wenn Gottes Wort Ihnen sagt: „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben“, sagen Sie sofort: „Das ist zu billig!“ - „Zu billig! Aber dabei vergessen Sie eines: Gottes Tat, Sie und Andere herauszubringen aus dem Abgrund des Verderbens und des Todes, kostete Ihn viel. Der Preis dafür war der Tod Seines Sohnes.

Die Menschen reden über die „Hilfe Christi“ bei ihrer Errettung, - sie denken, wenn sie das ihre tun, wird Christus das Seine tun. Aber sie vergessen dabei, dass der Herr Jesus ganz allein unsere Sünden fortnahm und dass sie sich nur schenken lassen müssen, was Er schon vollbrachte.

Alles nur relativ? - Warum ein Ewiger für Dich sterben musste

Ist der Glaube an Gott im Zeitalter von Quantenphysik und Relativitätstheorie intellektueller Selbstmord? Alexander Seibel hielt das selbst für ausgemacht. Als Student hieß sein Gott Wissenschaft.

Zwei Jahrhunderte lang galt: Das Universum läuft ab wie ein Uhrwerk, absoluter Raum, absolute Zeit, lückenlose Ursache und Wirkung. In diesem Weltbild war für Gott kein Platz — und aus diesem Weltbild stammen bis heute die meisten Einwände gegen die Bibel. Demontiert haben es die Physiker selbst: Einstein, Planck, Heisenberg. Materie erweist sich als Energie, Zeit als abhängig vom Raum, das starre Kausalitätsprinzip als begrenzt.

Seibel nimmt diesen Bruch ernst und denkt ihn zu Ende. Wenn Raum und Zeit miteinander verwoben sind, dann ist ein Gott, der Himmel und Erde erfüllt, nicht nur räumlich, sondern zeitlich allgegenwärtig. Aus „Ewigkeit" wird eine denkbare Größe. Aus Prophetie wird nachvollziehbar, warum sie möglich ist. Und aus dem Kreuz wird eine Rechnung, die aufgeht.

Der Gedanke, um den dieses Buch gebaut ist

Ein Geschöpf müsste eine ewige Schuld unendlich lange abtragen. Ein Unendlicher kann sie in begrenzter Zeit tilgen — Jesus hing sechs Stunden am Kreuz. Was den Zeitgenossen als Torheit galt, wird aus der Perspektive der raum-zeitlichen Verwobenheit zur einzigen Lösung, die aufgeht. Es ist der Punkt, an dem das Buch aufhört, über Physik zu sprechen, und anfängt, den Leser zu meinen.

Aus dem Inhalt

  • Die Wirklichkeit und ihre Deutung — vom Laplace'schen Dämon über die Relativitätstheorie bis zu Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation und Bohrs Komplementarität
  • Der persönliche Gott der Bibel — Logos, Information und die Frage, was ein Universum trägt
  • Prophetie, nachgerechnet — der Mathematiker Peter Stoner errechnete 1 zu 75 Millionen allein für die Zerstörung von Tyrus und für 48 messianische Voraussagen eine Zahl mit 157 Nullen
  • Das Kreuz — warum die Schrift auf der Sündlosigkeit und der Gottheit Jesu bestehen muss, damit die Rechnung aufgeht
  • Die Flucht vor dem absoluten Gott — über fromme, räumliche und religiöse Ausweichbewegungen
  • Ein persönliches Zeugnis — Seibels eigener Weg vom intellektuellen Hochmut zum Glauben

 

Ein Klassiker, neu aufgelegt

Alexander Seibel, Jahrgang 1943, geboren in Wien, schloss sein Studium 1971 als Diplom-Ingenieur ab und ist heute vollzeitlich im Verkündigungsdienst tätig. Einen Großteil seiner Interessen widmete er den Naturwissenschaften.

Die erste Fassung dieses Buches entstand unter dem Titel „Relativitätstheorie und Bibel"; das Manuskript schrieb Seibel auf Malta. Das Geleitwort stammt von A. E. Wilder-Smith. Der Text hat seither nichts von seiner Schärfe verloren — die Physik hat ihm recht gegeben.

„Das Universum beginnt eher einem großen Gedanken zu gleichen als einer großen Maschine."
— Sir James Jeans, Physiker

Seibel nimmt den Satz beim Wort und fragt, wessen Gedanke das sein könnte. Der Glaube beginnt nach seiner Überzeugung nicht dort, wo der Verstand aufhört, sondern dort, wo wir bereit sind umzudenken.

Für wen ist das Buch geeignet?
  • Für Ingenieure, Mediziner, Studenten und Lehrer, die zwischen Labor und Bibel keinen Frieden finden
  • Für Zweifler, die Argumente suchen, die einer Prüfung standhalten
  • Für Prediger und Hauskreisleiter, die weitergeben wollen statt nur zu behaupten
  • Zum Verschenken an jemanden, der bisher jeden frommen Titel weggelegt hat
  • Für alle, die oft gehört haben, dass das Kreuz nötig war, aber nie, warum
  • Geschenk für Ungläubige, die sich aber für den Glauben interessieren
  • Geschenk für versandete oder lau gewordene Christen
Reingelesen: "Kompromiss und Lauheit"

Für unsere an Relativismen gewöhnte Zeit muss eine derartige Behandlung der Absoluta und ihrer Konsequenzen eine Torheit, ein Ärgernis, womöglich ein Gräuel sein. Doch aus der Perspektive der Unendlichkeiten gesehen - und die Bibel liefert nun einmal diese Schau des Ewigen - muss Gottes Wort von nur zwei Wegen sprechen1, einem breiten und einem schmalen. Dann ist man entweder in der Finsternis oder im Licht2, ein Kind Gottes oder ein Kind des Zorns. Erlöst oder unter dem Urteil ewiger Verdammnis, wiedergeboren zu neuem Leben oder geistlich tot3.

In unserer sichtbaren Welt haben wir alle möglichen Übergangsbereiche wie Vermischungen, doch in der unsichtbaren Dimension Gottes - und davon redet eben die Heilige Schrift - sind die Grenzen messerscharf. Der Kompromiss oder der goldene Mittelweg zeigt sich dann klar als Erfindungen begrenzter Geschöpfe mit relativer Schau. Erfindungen, die dem Kreuz ausweichen, das allein diese exakte Trennung bewirkt.

Ein vollkommener Gott muss einfach jeden Kompromiss ablehnen, wie es uns auch Gottes Wort mehrfach bestätigt. „Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes!“ (Lukas 9,62). Im Lichte des Kreuzes haben wir auch keine andere Wahl. Dieser ewige Herr wird nur erfahren durch persönliche Hingabe. Und so wie er sein ganzes Leben für uns opferte, fordert seine Nachfolge jenes gleiche unsichtbare Kreuz.

„Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?“ (Matthäus 16,24-26). Dies wurde bereits teilweise zitiert. Ich glaube, wir wissen nun, warum die ganze Welt den Wert einer Seele nicht aufwiegen kann. Hier wird diese Gleichung der Unendlichkeiten von Jesus selbst mit eindrucksvollsten Worten aufgestellt. Man kann sich nur wundern, warum dies so wenige begriffen und wirklich die Konsequenzen daraus gezogen haben. Ein ehrliches Durchdenken allein dieser Sätze zerstört jede Hoffnung auf das Gute im Menschen und den frommen Wunsch, ein Heide könne aufgrund seiner Anständigkeit und seines ehrlichen Bemühens auch noch gerettet werden.

Wie kann man nach solchen Aussagen unseres Herrn nur im Entferntesten hoffen, jemanden durch ein kirchliches Zeremoniell zu einem Christen zu machen oder selber dadurch einer zu sein? Wie darf man es wagen, sich Christ zu nennen und nach derartigen Erklärungen Jesu meinen, mit guten Werken sich den Weg zum Himmel jonglieren zu können? Oder gar nach dem Motto „Tue recht und scheue niemand“ denken, auf dem goldenen Mittelweg in Richtung Erlösung weiterzukommen? Kein Wunder, dass es so wenig echte Heilsgewissheit gibt. Sind wir denn so unlogisch, so unehrlich, so inkonsequent geworden?

Hier sind wir doch ganz oder gar nicht gefordert. Hier handelt es sich nicht mehr um sonderbare Theorien und Überlegungen bezüglich Absoluta von irgendeinem Menschen. Sondern diese Bedingungen der Nachfolge und der Erlösung stellt der lebendige Gott! Verstehen wir, warum derselbe Herr des Universums sagen muss: „Ach, daß du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund“ (Offenbarung 3,15-16).

Was haben wir doch aus dem Christentum für eine fromme Farce gemacht. Wundern wir uns noch, dass uns bald niemand mehr glaubt und wir einer Generation von Atheisten entgegengehen?

Erschienen: 2023
Autor: Alexander Seibel
147 Seiten
Taschenbuch und E-Book
ISBN: 978-3910764040

Bestell-Link amazon.de:
Hier klicken

Bestell-Link Leseplatz.de:
Hier klicken

Bestell-Link cbuch.de:
Hier klicken

Bestell-Link E-Book:
Hier klicken

Erschienen: 2022
Autor: Marcel Hollmann
126 Seiten
Taschenbuch und E-Book
ISBN: 979-8843228651

Bestell-Link amazon.de:
Hier klicken

Bestell-Link Artos-Verlag.de:
Hier klicken

Bestell-Link Leseplatz.de:
Hier klicken

Bestell-Link E-Book:
Hier klicken

Überleben in der Endzeit - Vorsorge für Zeiten der Not

Ein volles Vorratsregal beantwortet die wichtigste Frage nicht.

Krieg in Europa, Inflation, brüchige Lieferketten. Wer heute vorsorgt, denkt in Reichweiten: wie viele Wochen, wie viele Kilo, wie viel Silber. Marcel Hollmann stellt eine Frage davor – und die lässt sich mit keinem Vorrat der Welt erledigen.

Die Reise, für die niemand packt

Ein sterbender König lässt den besten Narren des Landes rufen, um ein letztes Mal zu lachen. Der Narr fragt ihn, wie er sich auf die Reise vorbereitet habe, von der es keine Rückkehr gibt. Der König antwortet: gar nicht. Da gibt der Narr das Zepter zurück.

Diese Geschichte steht am Anfang des Buches. 

Vorsorge ist kein Misstrauen gegen Gott

Darf ich als Gläubiger Vorräte anlegen, oder lebe ich damit im Unglauben? Noah baute, als kein Regen in Sicht war. Josef füllte die Speicher in den fetten Jahren. Die Bibel kennt Vorsorge als Gehorsam – und sie kennt den Unterschied zwischen Vorräten, die man hortet, und Vorräten, aus denen man gibt.

Was dieses Buch behandelt

  • Die Zeichen der Zeit – Kriegsgerüchte, Seuchen und Erdbeben biblisch eingeordnet statt tagesaktuell kommentiert.
  • Was wir von Noah lernen – bauen, bevor der Regen kommt. Gehorsam als erste Form der Vorsorge.
  • Lebensmittelvorrat – das längste Kapitel: was sich wirklich lagert, wie viel eine Familie braucht, wie Rotation funktioniert. Und warum ein Vorrat, der zum Teilen reicht, ein anderer Vorrat ist.
  • Gold und Silber – was Edelmetalle im Ernstfall leisten und was nicht, mit einer kritischen Einordnung dessen, was Besitz mit einem Menschen macht.
  • Auswandern – gehen oder bleiben. Nüchtern behandelt, nicht ideologisch, samt der Kosten, die in Auswanderungsratgebern selten stehen.
  • Sicherheit – Haus und Familie realistisch absichern, ohne Bunkerromantik.
  • Unser Bürgerrecht und die Errettung vor dem Zorn Gottes – die Vorsorge, auf die alles Übrige zuläuft.
     

Er stellte die ersten Krisenbücher ins Regal

Vor rund zwanzig Jahren stellte Marcel Hollmann als Buchhändler die ersten Titel ins Regal, die vor Währungscrash, Wirtschaftszusammenbruch und Krieg in Europa warnten. Damals wurden sie kaum gekauft. Er hat beobachtet, wie aus einer Nische ein Massenthema wurde – und wie viel davon Angstverkauf war.

Dazu kommt eigene Erfahrung: Aufgewachsen in der DDR, weiß er, wie sich Mangel im Alltag tatsächlich anfühlt. Nicht als Szenario, sondern als Gewohnheit.

Für wen dieses Buch geschrieben ist

Für Menschen, die Nachrichten lesen und danach nicht wissen, wohin mit dem Gefühl. Für Familien, die vorsorgen wollen, ohne in Angst zu kippen. Für Christen, die sich fragen, ob Vorratshaltung mit ihrem Glauben vereinbar ist.

Damit es am Ende nicht heißt: zu spät.